Blasorchester St. Marien begeisterte in der Marienkirche

Wenn zu Klängen von Franz Xaver Gruber, John Lennon oder Jule Styne aufgespielt wird, wissen nicht nur Musik-Kenner, dass es wieder um das adventliche Konzert des Blasorchesters St. Marien gehen muss. So auch am vergangenen Samstag als sich, nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Heinrich Brosthaus, nach der furiosen Eröffnung („A little opening“) dann „Cinderella“ (manchen auch als Aschenbrödel bekannt) persönlich auf den Weg machte, um bei leichtem Schneefall („Let it snow“) mit einem Weihnachtslied auf den Lippen („The christmas song“) ihren „Mika“ zu treffen.

 

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 Ein erstklassiges Orchester bei der "Arbeit"

 

Dirigent Oliver Jahnich hatte sein Orchester in den Proben der letzten Wochen wieder hervorragend eingestellt, was schon bei diesen ersten Liedern für große Begeisterung der gut 300 Zuschauer in der voll besetzten und stimmungsvoll beleuchteten Kirche sorgte. Seine Idee war es auch, die Einleitung zum „Little Drummer Boy“ persönlich mit der Flöte zu intonieren. Dann übernahmen auf der Orgelbühne ein Saxophon, zwei Trompeten und ein Flügelhorn eindrucksvoll die Melodie, bevor das gesamte Orchester das Lied bis zu seinem furiosen Finale spielte. „Nach diesem Lied musste man sich selbst erstmal sammeln, bevor man den verdienten Applaus geben konnte“ – so eine Besucherin, die extra aus Ennepetal angereist war. „Dass ein Blasorchester so eine Musik spielen kann, war für mich etwas Neues“ ergänzte ihr Begleiter.

 

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 In die vollbesetzte Marienkirche mussten noch Stühle nachgeholt werden

 

Zwischen den Liedern begeisterte „Opa Reymund“ (Ridderskamp) die Gäste wieder mit heiteren und nachdenklichen Geschichten zur Weihnachtszeit. Nach der schwungvollen „Böhmischen Weihnacht“ sorgten „Happy christmas – war is over“ und die „Stille Nacht“ für „Oh Du fröhliche“ Besucher, klangen vom Kirchturm die „süßen Glocken“, bevor „Rudolph“ (das allseits beliebte rotnasige Rentier) die Zuhörer in den Vorabend des 3. Advents entließ. Beim anschließenden gemütlichen Teil gab es zahlreiches Lob für das Orchester und den Dirigenten. „Da denkt man, man kennt alle Weihnachtslieder – und dann gibt es doch wieder ein bisher unbekanntes Arrangement“ merkte ein Gast aus dem nördlichen Münsterland an, der sich sofort den Dezember 2017 als Termin für das nächste Weihnachtskonzert notierte. Dirigent Oliver Jahnich, der bekannt schwungvoll durch das Konzert führte, wünschte allen mit einem persönlichen Gruß eine schöne Weihnachtszeit: "wenn heute der letzte Ton verklungen ist, dann ist für mich Weihnachten".

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VauPe

Bilder: Thomas Bolle

   
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