„So langsam kommt die Weihnachtsstimmung"...

 

... das ist der Eindruck, den man von den Musikerinnen und Musikern der Blasmusik St. Marien haben kann, die im Hinblick auf das Weihnachtskonzert am 12. Dezember einen Probentag absolvierten. Dazu ein Interview mit dem Vorsitzenden Heinz Brosthaus und dem Dirigenten Oliver Jahnich.

 


Die Blasmusik St. Marien
2. Reihe links: Heinz Brosthaus
2. Reihe rechts: Oliver Jahnich

Photo: T. Bolle

 

 

 

F.: Herr Brosthaus, wie ist der allgemeine Stand der Vorbereitungen für Ihr Konzert?
Der mit den Vorbereitungen betraute erweiterte Vorstand hat sich bereits vor einigen Wochen getroffen, um erste Einzelheiten zu besprechen. Zur Aufgabenverteilung gehörten dabei Dinge wie Werbung, wie und wann die Kirche als Veranstaltungsort für das Konzert hergerichtet wird oder wie die Versorgung der Besucher im Anschluss an das Konzert erfolgt.

F.: Herr Jahnich, wie sieht es denn mit der musikalischen Vorbereitung aus?
Nun, das Orchester probte schon weihnachtliche Stücke, als die damals zur Witterung passende Sommerkleidung das wirklich nicht vermuten ließ. Und manch einer hat bestimmt im Spätsommer verwundert die Ohren gespitzt, als er weihnachtliche Klänge aus dem Probenraum gehört hat.

F.: Und wie verläuft es in den letzten Tagen und Wochen vor Ihrem Konzert?
Seit der vergangenen Woche haben wir unsere Orchesterproben in die Marienkirche verlegt. Dort herrscht ein ganz anderer Klang und man kann die Besonderheiten unserer Stücke noch besser herausarbeiten. Der Probentag, bei dem alle Register über den ganzen Tag für sich üben, ist eine tolle Ergänzung der wöchentlichen Treffen. Und das Ergebnis dieses Tages, da bin ich mir sicher, werden wir bei der nächsten großen Orchesterprobe hören.

F.: Herr Brosthaus: welches Publikum erwarten Sie zu Ihrem Konzert?
Natürlich wollen auch die Partner und Familienangehörigen der Orchestermitglieder hören, warum sie manch einen Probenabend allein verbringen müssen. Wir möchten uns aber auch bei den Unterstützern der Blasmusik bedanken, die - wie die ganze Gemeinde - herzlich willkommen sind. Auch Liebhaber vorweihnachtlicher Klänge aus den benachbarten Gemeinden und ganz Dorsten, bei denen wir in den letzten Jahren immer mehr Freunde gefunden haben, begrüßen wir gerne als Gast im Marienviertel.

F.: Gibt es sonst noch etwas, dass Sie erwarten?
Erwarten nicht, aber hoffen, dass der ein oder andere Besucher sich an eigene Spielzeiten erinnert und vielleicht den Weg versucht, einmal mitzuspielen. Eine qualifizierte Ausbildung bieten wir ja auch jungen Menschen an, die sich diesem schönen Hobby widmen wollen.

F.: Herr Jahnich, verraten Sie uns die Stücke, die am 12. Dezember zu hören sind?
(lacht) Nein, natürlich nicht! Ich möchte heute nur sagen, dass es Lieder sind, die wirklich gut in die Vorweihnachtszeit passen. Neues und Altbekanntes, teilweise in einer nicht so bekannten „Verpackung". Dies wird ergänzt durch heitere und besinnliche adventliche Geschichten. Lassen Sie sich überraschen und nehmen Sie mein Empfinden mit: „Wenn das Konzert zu Ende ist, ist Weihnachten".

 

Das Interview führte: VauPe 

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