Vom „kleinen Trommler“ bis zur „Eiskönigin“...

 

...begeisterte die Blasmusik St. Marien ihr Publikum beim vorweihnachtlichen Konzert.

Doch zunächst hieß es wie immer: vor und in der Kirche alles so vorbereiten, dass nach dem abendlichen Gottesdienst nur noch ein paar Handgriffe nötig sind, alles endgültig herzurichten. Deshalb trafen sich um 11.00 Uhr gut 15 Orchestermitglieder um u.a. Stühle bereitzustellen, die Bänke zu schmücken, die Beleuchtung zu installieren, aber auch um draußen die Pavillons, Tische und die Lichterketten für das Beisammensein nach dem Konzert aufzustellen bzw. -zuhängen.

 

...technische Besprechung


...die Besucher können kommen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einer guten Stunde war alles routiniert erledigt und jeder ging in seine eigene persönliche Form der Vorbereitung auf den Auftritt. Dazu trafen wir uns um 17.30 Uhr im Pfarrheim, um dort die Instrumente zu stimmen, sich einzuspielen und ggf. den „Anzug“ zu richten. Dank Hilfe aller wurde nach dem Gottesdienst die Marienkirche schnell endgültig für das Konzert „eingerichtet“ und schon eine halbe Stunde vor Beginn waren die Bänke und die Zusatzbestuhlung besetzt und die Musiker konnten auch ihre persönlichen Gäste kurz begrüßen.

 

 

 

 


Der Vorsitzende Heinz Brosthaus begrüßt die Zuschauer in der vollbesetzten Marienkirche

 

An diesem Vorabend des 3. Advent war es dann so weit: das Orchester der Vollblut-Hobby-Musiker hatte zu vorweihnachtlichen Klängen und Geschichten in die Marienkirche eingeladen und es waren alle gekommen.

Unter Leitung unseres Dirigenten Oliver Jahnich wurden die Besucher mit Andrew Lloyd Webbers „Joseph“ von Beginn an in eine träumerische Stimmung versetzt. In Stücken wie „Christmas Swings“ und “Christmas Variations“ verführten die Gastgeber ihr Publikum mit besonders heiteren Stücken, in denen sich die musikalischen Anteile der einzelnen Register nach und nach zu einem Medley (vor)weihnachtlicher Lieder vereinigten. Mit der „Musica Solemnis“ gab es eine Ur-Aufführung der Komposition des anwesenden Dorsteners Tim Glaser, der daraufhin von den Musikern und den Besuchern mit einem Sonderapplaus bedacht wurde.

 


hochkonzentriert den eigenen Anspruch erfüllen

 

Als O. Jahnich, der gewohnt charmant durch das musikalische Programm führte, die Gäste bat, die Augen zu schließen und sich gedanklich in den Orient zu versetzen, hatten alle bei dem Stück „Selections from Caravans“ in der Tat das Gefühl, Teil eines Abenteuers bei einem Ritt durch die Wüste zu sein. „Zweifellos einer der Höhepunkte des heutigen Abends, die ganze Kirche war bei diesem Stück voller Musik“, so ein Besucher spontan. „Der Wechsel zwischen toller Musik und besinnlichen und heiteren Geschichten ist in jedem Jahr ein Genuss“ hieß es so oder ähnlich in den Kommentaren der Zuhörer.

In einigen der wieder von „Opa Raymund“ vorgetragenen Geschichten, die er auf dem Marienvierteler Weihnachtsmarkt vor ein paar Tagen aufgeschnappt hatte, konnten sich viele Orchestermitglieder und auch manch Besucher wiedererkennen, von denen einige eigens aus dem Ems- und Siegerland und sogar von der Ostsee nach Dorsten gekommen waren.

Und als zum Ende des Konzertes „Stille Nacht“ den Raum füllte, meinte man in manchem Augenwinkeln besonders der etwas älteren Besucher Tränen der Erinnerung an viele erlebte Feste erkennen zu können.

„Und jetzt ist Weihnachten“ verabschiedeten sich die Musiker des Vereins für dieses Jahr von ihrem Publikum.

 


Dirigent und Orchester genießen den Lohn des Künstlers – den Applaus

 

 

Vau Pe

Fotos: T. Bolle, S. Grewer

weitere Fotos gibt es hier...

   
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen