... in diesem Jahr hatte die Blasmusik St. Marien am vergangenen Sonntag beim traditionellen Rundgang durch die Gemeinde. An insgesamt acht Stationen bedankten sich die Musikerinnen und Musiker bei den Musikliebhabern u.a. aus dem Marienviertel und wünschten überall mit ein paar Liedern frohe Weihnachten und einen guten Jahreswechsel.

 


Toller Einsatz: sowohl drinnen...

...als auch draußen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vielerorts nutzten die örtlichen Nachbarschaften diese Gelegenheit, um sich selbst vor den Feiertagen nochmal zu treffen. Als Dankeschön für die rund 40 Orchestermitglieder, die für diese Tour schon einen Bus anmieten, gab es überall weihnachtliches Backwerk und andere "Aufputschmittel". Zum Abschluß bedankten sich Dirigent Oliver Jahnich und der Vorsitzende Heinz Brosthaus bei den Spielerinnen und Spielern für den tollen zeitlichen und musikalischen Einsatz in diesem Jahr. Was das Jubiläumsjahr des "e.V." in 2016 an Besonderheiten bringen wird.... lassen Sie sich überraschen.

 

 

Vau Pe

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Vom „kleinen Trommler“ bis zur „Eiskönigin“...

 

...begeisterte die Blasmusik St. Marien ihr Publikum beim vorweihnachtlichen Konzert.

Doch zunächst hieß es wie immer: vor und in der Kirche alles so vorbereiten, dass nach dem abendlichen Gottesdienst nur noch ein paar Handgriffe nötig sind, alles endgültig herzurichten. Deshalb trafen sich um 11.00 Uhr gut 15 Orchestermitglieder um u.a. Stühle bereitzustellen, die Bänke zu schmücken, die Beleuchtung zu installieren, aber auch um draußen die Pavillons, Tische und die Lichterketten für das Beisammensein nach dem Konzert aufzustellen bzw. -zuhängen.

 

...technische Besprechung


...die Besucher können kommen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einer guten Stunde war alles routiniert erledigt und jeder ging in seine eigene persönliche Form der Vorbereitung auf den Auftritt. Dazu trafen wir uns um 17.30 Uhr im Pfarrheim, um dort die Instrumente zu stimmen, sich einzuspielen und ggf. den „Anzug“ zu richten. Dank Hilfe aller wurde nach dem Gottesdienst die Marienkirche schnell endgültig für das Konzert „eingerichtet“ und schon eine halbe Stunde vor Beginn waren die Bänke und die Zusatzbestuhlung besetzt und die Musiker konnten auch ihre persönlichen Gäste kurz begrüßen.

 

 

 

 


Der Vorsitzende Heinz Brosthaus begrüßt die Zuschauer in der vollbesetzten Marienkirche

 

An diesem Vorabend des 3. Advent war es dann so weit: das Orchester der Vollblut-Hobby-Musiker hatte zu vorweihnachtlichen Klängen und Geschichten in die Marienkirche eingeladen und es waren alle gekommen.

Unter Leitung unseres Dirigenten Oliver Jahnich wurden die Besucher mit Andrew Lloyd Webbers „Joseph“ von Beginn an in eine träumerische Stimmung versetzt. In Stücken wie „Christmas Swings“ und “Christmas Variations“ verführten die Gastgeber ihr Publikum mit besonders heiteren Stücken, in denen sich die musikalischen Anteile der einzelnen Register nach und nach zu einem Medley (vor)weihnachtlicher Lieder vereinigten. Mit der „Musica Solemnis“ gab es eine Ur-Aufführung der Komposition des anwesenden Dorsteners Tim Glaser, der daraufhin von den Musikern und den Besuchern mit einem Sonderapplaus bedacht wurde.

 


hochkonzentriert den eigenen Anspruch erfüllen

 

Als O. Jahnich, der gewohnt charmant durch das musikalische Programm führte, die Gäste bat, die Augen zu schließen und sich gedanklich in den Orient zu versetzen, hatten alle bei dem Stück „Selections from Caravans“ in der Tat das Gefühl, Teil eines Abenteuers bei einem Ritt durch die Wüste zu sein. „Zweifellos einer der Höhepunkte des heutigen Abends, die ganze Kirche war bei diesem Stück voller Musik“, so ein Besucher spontan. „Der Wechsel zwischen toller Musik und besinnlichen und heiteren Geschichten ist in jedem Jahr ein Genuss“ hieß es so oder ähnlich in den Kommentaren der Zuhörer.

In einigen der wieder von „Opa Raymund“ vorgetragenen Geschichten, die er auf dem Marienvierteler Weihnachtsmarkt vor ein paar Tagen aufgeschnappt hatte, konnten sich viele Orchestermitglieder und auch manch Besucher wiedererkennen, von denen einige eigens aus dem Ems- und Siegerland und sogar von der Ostsee nach Dorsten gekommen waren.

Und als zum Ende des Konzertes „Stille Nacht“ den Raum füllte, meinte man in manchem Augenwinkeln besonders der etwas älteren Besucher Tränen der Erinnerung an viele erlebte Feste erkennen zu können.

„Und jetzt ist Weihnachten“ verabschiedeten sich die Musiker des Vereins für dieses Jahr von ihrem Publikum.

 


Dirigent und Orchester genießen den Lohn des Künstlers – den Applaus

 

 

Vau Pe

Fotos: T. Bolle, S. Grewer

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Der nächste Heilige bedankt sich ...

und zwar in Person des Heiligen Nikolaus am heutigen Abend in der Alstadt von Dorsten. 12 Mitglieder unseres Orchesters begleiteten den Heiligen Mann und seinen Knecht Ruprecht auf seinem Weg durch die Stadt. Mit Unterstützung der Feuerwehr Altstadt, des Fanfarenzuges Hervest Dorsten und unserer Musikanten erreichte der Zug die Agathakirche, in der an die Kinder, aber auch an die Erwachsenen ein paar mahnende Worte gerichtet wurden. Den Abschluß in der gut gefüllten Kirche bildete unsere Intonierung von "Nikolaus, komm in unser Haus". Mal sehen, was heute Nacht so passiert...
Abschluß in der Kirche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VauPe

 

„So langsam kommt die Weihnachtsstimmung"...

 

... das ist der Eindruck, den man von den Musikerinnen und Musikern der Blasmusik St. Marien haben kann, die im Hinblick auf das Weihnachtskonzert am 12. Dezember einen Probentag absolvierten. Dazu ein Interview mit dem Vorsitzenden Heinz Brosthaus und dem Dirigenten Oliver Jahnich.

 


Die Blasmusik St. Marien
2. Reihe links: Heinz Brosthaus
2. Reihe rechts: Oliver Jahnich

Photo: T. Bolle

 

 

 

F.: Herr Brosthaus, wie ist der allgemeine Stand der Vorbereitungen für Ihr Konzert?
Der mit den Vorbereitungen betraute erweiterte Vorstand hat sich bereits vor einigen Wochen getroffen, um erste Einzelheiten zu besprechen. Zur Aufgabenverteilung gehörten dabei Dinge wie Werbung, wie und wann die Kirche als Veranstaltungsort für das Konzert hergerichtet wird oder wie die Versorgung der Besucher im Anschluss an das Konzert erfolgt.

F.: Herr Jahnich, wie sieht es denn mit der musikalischen Vorbereitung aus?
Nun, das Orchester probte schon weihnachtliche Stücke, als die damals zur Witterung passende Sommerkleidung das wirklich nicht vermuten ließ. Und manch einer hat bestimmt im Spätsommer verwundert die Ohren gespitzt, als er weihnachtliche Klänge aus dem Probenraum gehört hat.

F.: Und wie verläuft es in den letzten Tagen und Wochen vor Ihrem Konzert?
Seit der vergangenen Woche haben wir unsere Orchesterproben in die Marienkirche verlegt. Dort herrscht ein ganz anderer Klang und man kann die Besonderheiten unserer Stücke noch besser herausarbeiten. Der Probentag, bei dem alle Register über den ganzen Tag für sich üben, ist eine tolle Ergänzung der wöchentlichen Treffen. Und das Ergebnis dieses Tages, da bin ich mir sicher, werden wir bei der nächsten großen Orchesterprobe hören.

F.: Herr Brosthaus: welches Publikum erwarten Sie zu Ihrem Konzert?
Natürlich wollen auch die Partner und Familienangehörigen der Orchestermitglieder hören, warum sie manch einen Probenabend allein verbringen müssen. Wir möchten uns aber auch bei den Unterstützern der Blasmusik bedanken, die - wie die ganze Gemeinde - herzlich willkommen sind. Auch Liebhaber vorweihnachtlicher Klänge aus den benachbarten Gemeinden und ganz Dorsten, bei denen wir in den letzten Jahren immer mehr Freunde gefunden haben, begrüßen wir gerne als Gast im Marienviertel.

F.: Gibt es sonst noch etwas, dass Sie erwarten?
Erwarten nicht, aber hoffen, dass der ein oder andere Besucher sich an eigene Spielzeiten erinnert und vielleicht den Weg versucht, einmal mitzuspielen. Eine qualifizierte Ausbildung bieten wir ja auch jungen Menschen an, die sich diesem schönen Hobby widmen wollen.

F.: Herr Jahnich, verraten Sie uns die Stücke, die am 12. Dezember zu hören sind?
(lacht) Nein, natürlich nicht! Ich möchte heute nur sagen, dass es Lieder sind, die wirklich gut in die Vorweihnachtszeit passen. Neues und Altbekanntes, teilweise in einer nicht so bekannten „Verpackung". Dies wird ergänzt durch heitere und besinnliche adventliche Geschichten. Lassen Sie sich überraschen und nehmen Sie mein Empfinden mit: „Wenn das Konzert zu Ende ist, ist Weihnachten".

 

Das Interview führte: VauPe 

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...der St. Martin aus unseren Reihen, der - Rabimmel, Rabammel, Rabumm - am 11.11. durch St. Marien ritt. Und nicht nur deshalb war es uns eine angenehme Verpflichtung, den Martinszug am vergangenen Mittwoch musikalisch zu begleiten. Und wenn es auch keine eigenen Laternen waren, mit denen wir uns die "mit uns gingen", so leuchteten dort oben doch die Sterne, als wir mit 18 Musiker/innen einige der Teilnehmer zum Mitsingen bewegen konnten. Und der Lohn sah dann so aus:         

 


VauPe, Bild: L. Thiemann

 

Zumindest kann, darf, muss, und soll er das über die neuen Straßen auf dem alten Zechengelände der früheren Zeche „Fürst-Leopold" nördlich der Halterner Straße zwischen dem Marienviertel und Hervest-Dorsten. Am Samstag, dem 3. Oktober, eröffnete Bürgermeister Stockhoff in diesem Gebiet den Hainichenweg, benannt nach der Dorstener Partnerstadt in Sachsen. Auch dabei spielte unser Orchester und gab der Veranstaltung, bei der auch Hainichens Bürgermeister Sobotka sowie Vertreter der RAG, dem Rat der Stadt Dorsten, des Freundeskreises und anderer Dorstener Vereine anwesend waren, den richtigen und würdigen Rahmen.

Erst die kleine...


...dann die große Besetzung

 

In ihren Worten gingen die Bürgermeister auf die Geschichte der Städtepartnerschaft, aber auch auf die 25 Jahre der Wiedervereinigung unseres Landes ein. Ortsbezogen spielten wir das Steigerlied, aktuell bezogen „Heal the world" und abschließend dem Tag entsprechend die „Nationalhymne".

 
 
 

Ein Orchester aus Westfalen,

ein Bürgermeister aus Dorsten,

eine Partnerstadt aus Sachsen,

deren Bürgermeister aus Franken,

ein Posaunist aus Frankreich...

 



VauPe
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